7. Januar 2026 · Texte · Sale
Headline-Regeln für Sale-Seiten im Einzelhandel
„Bis zu 50 %“ ist keine Headline — es ist ein Preissignal. Gute Sale-Überschriften nennen Ware, Anlass und Handlung.
Sale-Seiten im Handel scheitern oft an austauschbaren Überschriften. Der Besucher weiß bereits, dass es Rabatte gibt; er will wissen, welche Ware, für wen und bis wann.
Eine brauchbare Formel: Sortiment + Anlass + Frist. Beispiel: „Winterjacken der Hausmarke — Filialabverkauf bis Sonntag“. Der Rabatt darf folgen, aber nicht die ganze Aufmerksamkeit stehlen.
Vermeiden Sie Superlative ohne Warenbezug. „Unschlagbare Deals“ sagt nichts über Größenlauf, Restposten oder Filialbestand. Nennen Sie lieber „Restgrößen Damen 36–40“ — das filtert und überzeugt zugleich.
Testen Sie zwei Varianten über eine Woche: eine preisgeführt, eine sortimentsgeführt. Im stationären Handel gewinnt oft die Variante mit konkreter Ware, weil sie Erwartung und Filialbesuch besser steuert.